Drei Zimmer, Küche, Bad

Der Traum von der eigenen (Miet-) Wohnung erfüllte sich im Angesicht maroder Altbauten und fehlendem Wohnraum für viele DDR-Bürger mit dem Kürzel WBS 70. Als „Wohnungsbauserie 70“ erstmals in Neubrandenburg erprobt, wurden die Plattenbauten Mitte der 1970er Jahre zum Symbol für das Wohn- und Lebensgefühl der Ostdeutschen. Und auch heute, im Jahr 2016, wurde eine weitere WBS 70 in Berlin eingeweiht.

Die Küche im Ausstellungsteil "Alltag im Plattenbau"
Die Küche im Ausstellungsteil "Alltag im Plattenbau"

Aber es ist auch keine gewöhnliche Wohnung, die am 27. August zur Langen Nacht der Museen die ersten Besucher begrüßte. Mit den fachkundig und detailreich rekonstruierten Räumlichkeiten erweitert das DDR Museum seine Ausstellungsfläche um 270 qm. Eingebettet  in die Architektur der sechs Räume setzen die Kuratoren Dr. Stefan Wolle, Elke Sieber und Sören Marotz Schlaglichter auf den „Alltag im Plattenbau“. Im Kinderzimmer dreht sich alles um die Jugend in der DDR, im Schlafzimmer werden Sexualität und Familie behandelt und in der Küche stehen Themen wie Gleichberechtigung und Ernährung im Fokus der Ausstellung. Durchbrochen wird der Rückzug ins Private von einem Stasi-Abhörraum, der über die Machenschaften des Ministeriums für Staatssicherheit informiert und die Besucher_innen zu Beobachtern der Wohnung und Ihrer Bewohner_innen werden lässt.

Der Essbereich im Wohnzimmer des neuen Ausstellungteils "Alltag im Plattenbau"
Der Essbereich im Wohnzimmer des neuen Ausstellungteils "Alltag im Plattenbau"

Seit Anfang 2015 arbeitete das Team des Museums an der Erweiterung und realisierte dabei neue technische Umsetzungen für das „Museum zum Anfassen“. Zum Trabi-Simulator oder dem interaktiven Funktionärsschreibtisch gesellen sich mit dem neuen Ausstellungsteil nun weitere innovative Exponate, die das Verstehen des DDR-Alltags noch vertiefen. Die digitalen Fenster der Wohnung ermöglichen einen Blick auf eine Neubausiedlung – inklusive Tageszeitenwechsel und Umgebungsgeräuschen. Am digitalen Spiegel kann der oder die Besucher_in sich in DDR-Mode betrachten und im digitalen Kühlschrank über einen Touchscreen mehr über einzelne Objekte erfahren.

Der neue Empfangsraum für Gruppen mit den installierten Kassensystemen
Der neue Empfangsraum für Gruppen mit den installierten Kassensystemen

"Visitate ist seit dem Umbau 2013 unser Partner für das Besuchermanagement und hat uns auch bei der aktuellen Erweiterung von Anfang an wieder tatkräftig unterstützt." so Gordon Freiherr von Godin, Geschäftsführer des DDR-Museums. "Bei der stetig wachsenden Besucherzahl unseres Hauses ist das reibungslose Zusammenspiel von Hard- und Software für uns in der Besucherführung sehr wichtig. Das System von Visitate stellt dies von der Ticketbuchung bis zum Einlass am Drehkreuz sicher."

An der "Haustechnik" für die erweiterte Ausstellung kamen erneut Lösungen von Visitate zum Einsatz. Bereits in der Planungsphase wurden die Ein- und Auslasssituationen mit den Projektverantwortlichen diskutiert und konzipiert. Zwei neue Kassen und zwei Drehkreuzanlagen vergrößern den Zutrittsbereich und ermöglichen vor allem den zahlreichen Gruppen einen reibungslosen Zugang ins Museum. Die Ampelmännchen als Indikator für die Gültigkeit der Tickets sind natürlich auch wieder im Einsatz. Nach wie vor können Tickets über sämtliche Kassen als auch den individualisierten Onlineshop erworben werden.

Fotografien: DDR Museum, Berlin 2016

Museums-Info


Logo des DDR Museum Berlin

Adresse
DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
direkt an der Spree, gegenüber dem Berliner Dom
10178 Berlin

Website
http://www.ddr-museum.de

Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag: 10-20.00 Uhr
Samstag: 10-22.00 Uhr


Module im Einsatz

Modul Ticketing

Modul Ticketing

Dieses Modul ermöglicht Ihnen Administration und Vertrieb von Tickets an der Museumskasse und im Internet. Von Print@Home bis zu Jahreskarten bietet das System ein breites Spektrum an Möglichkeiten.


Onlineshop

Onlineshop

Über einen Onlineshop erreichen Sie Ihre Besucher weltweit und jederzeit. Durch das Onlineticket vermeiden Sie lange Schlangen an den Kassen oder verkaufen im Online-Museumsshop Kataloge auch nach den Öffnungszeiten.

Alle wollten zu Monet. Der große Besucheransturm auf eine Ausstellung im Jahr 2009 gab den Ausschlag für das Besuchermanagement-System von Visitate im Von der Heydt-Museum. Lesen Sie die ganze Geschichte in unserem Kundenbericht.

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