Besuch in der Schatzkammer

Der Mariendom Hildesheim
Der Mariendom Hildesheim

Im tiefen Mittelalter sprach noch niemand von einem Museum – nur ausgewählten Besuchern, die nach Hildesheim kamen, wurde ein Blick auf die Kunstschätze des Doms gewährt. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts schuf der damals amtierende Bischof Eduard Jakob Wedekin mit der Überführung seiner privaten Kunstsammlung in eine öffentliche Ausstellung den Grundstein für das heutige Dommusem.

Dessen zentrales Exponat ist der umfangreiche Domschatz: Über die Jahrhunderte hinweg wurde die Sammlung stetig erweitert und vermittelt heute „einen umfassenden Zugang zum Verständnis der Einrichtung romanischer Kirchen im christlichen Abendland“ – so die Begründung der UNESCO im Jahr 1985, als der Dom zusammen mit der Benediktinerabteikirche St. Michael in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

Nach einer fast fünfjährigen Sanierung öffnete der Dom im August 2014 wieder für Besucherinnen und Besucher. Auch das Dommuseum präsentiert sich knapp ein halbes Jahr später im April 2015 in neuen Räumlichkeiten und mit mehr Platz für seine Besucher und die klassischen und zeitgenössischen Kunstwerke. Aus dem Kapitelhaus und dem Römersaal zog das Museum in die umgebaute Antoniuskirche und einen angeschlossenen Neubau.

Innenansicht des Hildesheimer Doms mit Taufbecken und Blick auf den Altar
Innenansicht des Hildesheimer Doms

Der Besuch beginnt aber nicht erst dort: Über den Zugang des Domfoyers und den oberen Kreuzgang mit den ausgestellten Grabdenkmälern ist der Gast sofort mittendrin in der 1200-jährigen Geschichte des Hildesheimer Doms.

Mit seinen unterschiedlichen Führungen bietet das Museum seinen Gästen einen tieferen Zugang zu den Exponaten und vermittelt Wissenswertes über den Dom und seine Kunst. Zur Neueröffnung suchte das Team daher eine Lösung, um Ticketing, Führungsorganisation und Online-Shop in einem System abzubilden. Die Anforderungen an die Software waren die Buchung von Platzkarten für Konzerte und Statistikfunktionen.

Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Dommuseums setzte Visitate die Anforderungen mit den Modulen Guide, Merchandise und Ticketing inklusive des Saalplan-Add-ons um. Dieses erlaubt den Verkauf von Platzkarten für verschiedene Bestuhlungssituationen für die vielfältigen Angebote der Dommusik.

Eva Malz und Helga Weilkes von der Dom-Information
Eva Malz und Helga Weilkes von der Dom-Information

„Die Module zur Verwaltung und Disposition des Führungsdienstes oder die Verwaltung von Verkaufsartikeln haben von Anfang gut funktioniert“ erinnert sich Eva Malz von der Dom-Information. Herausforderungen habe es hingegen bei der Implementierung der Preis- und Buchungsstruktur gegeben: „Die Bedienung ist an manchen Stellen etwas umständlich, aber einfach, wenn man einmal verstanden hat, wie es funktioniert“ so Malz.

Ein Punkt, der seitdem auch in die kontinuierliche Weiterentwicklung des Besuchermanagement-Systems eingeflossen ist. Letztendlich ermöglichten die einzelnen Module dem Team aber den Verkauf und die Buchung der einzelnen Produkte sowohl im Direktverkauf als auch über den eigenen Online-Shop. „[…] ohne [Besuchermanegment-System] wäre es unmöglich gewesen“ sagt Malz nach den ersten Monaten. Bis zum Frühjahr 2016 haben bereits über 40.000 Besucher das Museum besucht und den Domschatz und andere Exponate bewundert. Und dafür ist keine exklusive Einladung mehr notwendig – lediglich eine Eintrittskarte und Zeit für den Rundgang durch die Schatzkammer des Hildesheimer Doms.

Fotos oben: bph/Moras: Lux in tenebris, 14.5.2015. Ausschnitt von mf, mit freundlicher Genehmigung des Bistums Hildesheim // Florian Monheim: Dommuseum Hildesheim. Ausschnitt von mf, mit freundlicher Genehmigung des Bistums Hildesheim // bph: Koordinierungsstelle Dom-Information: Eva Malz und Helga Weilkes. Ausschnitt vom mf, mit freundlicher Genehmigung des Bistums Hildesheim

Museums-Info


Logo des Dommusuems Hildesheim

Adresse
Domhof 17
31134 Hildesheim

Website
http://www.dommuseum-hildesheim.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10-17 Uhr
Montag Ruhetag
Am 24.12. und 31.12. bleibt das Dommuseum geschlossen.

Führungen

Öffentliche Museumsführung
Samstag/Sonntag/feiertags: 14.30 Uhr

Informationen zu Gruppen-, Schulklassen- und Fremdsprachenführungen erhalten Sie telefonisch von der Dom-Information unter der Telefonnummer 05121-307770 oder der E-Mail-Adresse dom-information(at)bistum-hildesheim.de


Module im Einsatz

Modul Guide

Modul Guide

Mit dem Führungssystem organisieren und verkaufen Sie verschiedene Veranstaltungstypen. Führungen oder Veranstaltungen können Sie schnell und einfach anlegen.


Modul Ticketing

Modul Ticketing

Dieses Modul ermöglicht Ihnen Administration und Vertrieb von Tickets an der Museumskasse und im Internet. Von Print@Home bis zu Jahreskarten bietet das System ein breites Spektrum an Möglichkeiten.


Modul Merchandise

Modul Merchandise

Über dieses Modul mit einfacher Artikel- und Bestandsverwaltung können Sie zum Beispiel Postkarten, Kataloge oder wertvolle Kunsteditionen online, telefonisch und vor Ort verkaufen.

Add-on Saalplan

Add-on Saalplan

Ihre Besucher können mit dem modernen Saalplantool Sitzplätze von Zuhause aus reservieren und kaufen. Gestalten Sie einfach und schnell das digitale Abbild ihrer Veranstaltungsflächen.


Logo DDR Musuem

Über 580.000 Besucher kamen 2015 ins DDR Museum nach Berlin. Für einen reibungslosen Besucherfluss sorgt auch das Ticketsystem von Visitate, das den Verkauf von VIP- und Zeitfenster-Tickets ermöglicht. Wie das funktioniert, lesen Sie in unserem Kundenbericht.

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